Otto Hostettler's Blog

Bürokratie für Solar-Subventionen

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Für das bisschen subventionierten Strom, den Solaranlagen ins Netz speisen, müssen die Betreiber absurde Bürokratiehürden überwinden.

Viertausend Solaranlagenbesitzer müssen warten. Bloss 1631 erhielten vom Bundesamt für Energie den Bescheid, dass sie für ihren Strom einen kostendeckenden Preis erhalten. Zum Handkuss gekommen ist auch Walter Tschopp. Mit seiner Solaranlage in Braunwald GL produziert er bescheidene 1000 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Ihm wird nun in den nächsten Jahren für jede Kilowattstunde 75 Rappen bezahlt. Dennoch ist er frustriert.

An seiner erst zweijährigen Anlage musste er einen neuen Zähler einbauen lassen. Der bisherige war der Stromnetzgesellschaft Swissgrid nicht genehm. Und: Auf Geheiss der Swissgrid musste er auch eine neue Leitung installieren – um den Nachtstrom zu erfassen. Dies nicht etwa weil die Solaranlage plötzlich im Dunkeln Strom produzieren würde, sondern weil ein elektronischer Baustein der Anlage nachts minimste Mengen Strom verbraucht.

Zu guter Letzt verlangte die Swissgrid auch noch eine Zertifizierung der Anlage, obschon das örtliche Elektrizitätswerk sie bereits vor zwei Jahren abgenommen hatte.

Lesen Sie den vollständigen Artikel im Beobachter 11/09

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Written by Otto Hostettler

27. Mai 2009 um 22:04

Veröffentlicht in Ökologie/Umwelt, Energie, Strom

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