Otto Hostettler's Blog

Rätselhafte anonyme Zuschrift

with 5 comments

Manchmal erreichen mich anonyme Zuschriften. Interessante, manchmal sogar spannende und hilfreiche, manchmal aber auch banale oder beleidigende.

Neulich erreichten mich folgende Zeilen: «Liebe Redaktion. Dauernd sind von Ihren Redaktoren irgendwelche Zeitungsartikel veröffentlicht auf den gängigen Platformen wie Facebook und dergleichen. Wir brauchen 1. keine Gehirnwäsche und 2. möchten wir diese Platformen nicht zweckentfremden und für das nutzen wozu sie gedacht sind. Danke»

Abgesehen von der speziellen Schreibweise drängen sich ein paar Fragen auf:

  • Wie habe ich Facebook «zweckentfremdet»? Ja, ich hinterlasse auf Facebook regelmässig einen Hinweis, ich hätte im Beobachter einen Artikel über dies & das geschrieben. Ich teile also meinen «Freunden» mit, was mich gerade so beschäftigt. Ist das nicht der Sinn von sozialen Netzwerken? –> ging ich mit meinen Postings auf Facebook einem meiner «Freunde» derart auf den Keks, dass sich dieser anonym beschweren muss? Da gäbe es doch die ganz hilfreiche Funktion, Meldungen von «Freunden» dauerhaft auszublenden. (Das habe ich übrigens neulich bei meiner «Freundin» Shawn Fielding getan. Ihre täglichen Video-Botschaften über Cüpli-, Schiess-, Segel-, Golf- und Jungburschen-Erfahrungen waren mir nach anfänglichem Amusement dann doch zuviel.)
  • was heisst denn da «irgendwelche Zeitungsartikel»? Wie tausende andere Facebook-Nutzer poste ich ab und an Artikel, vorab meine eigenen Beobachter-Texte. Mit der Idee, sie jenen zugänglich zu machen, die den Beobachter nicht abonniert haben, sich aber trotzdem für das entsprechende Thema interessieren könnten. Was ist daran falsch?

Fazit: ich bin etwas ratlos. Deshalb hier meine Frage an die Leserschaft: Soll ich weiterhin Hinweise auf Beobachter-Artikel posten?

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Written by Otto Hostettler

5. August 2009 um 16:52

Veröffentlicht in Gesellschaft

5 Antworten

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  1. Finde sowas eine Frechheit, das der Person sogar der Mut fehlt dir das Persöndlich zu sagen.
    Ich bin auf jedenfall dafür das du weiter postest, weil ich die Beiträge z.t. auch mitlese, und sehr spannend finde…

    Shibby

    5. August 2009 at 17:33

  2. Salut Otto, muff werde ich erst, wenn du die Artikel NICHT mehr postet. Hab sie alle mit Vergnügen und Gewinn gelesen und möchte das auch weiterhin tun.

    Lass Dich von einem mickrigen Feigling nicht beirren.

    Freue mich auf Deinen nächsten Artikel!

    Herzlich links
    Rolf

    Rolf Hubler

    6. August 2009 at 10:22

  3. Aber klar doch. Mach weiter so! Es ist genau so wie du’s geschrieben hast. Und wenn jemand mit deinen Artikeln (anonym) Mühe bekundet, dann soll er/sie dich als „Freund“ doch einfach ausblenden. Und schon hat er/sie seine zweckunentfremdete Plattform zurück!

    Stoneys

    6. August 2009 at 23:10

  4. durchstreichen, weiter gehn…

    (tipp von einem „anonymen feigling“)

    ugugu

    7. August 2009 at 22:00

  5. Gehirnwäsche? Da hat wohl einer einen Kurzschluss im Kasten. Weiss der was er (sie) schreibt? Er muss ja Dein Zeugs nicht lesen. Ich glaube sehr dass es Dir jemand missgönnt, dass Du mit dem Beobachter eine Plattform mit einigen hunterttausend Lesern hast. Chronische Neider und Nörgler wird es immer geben – einfach nicht beachten. Zudem: wir möchten diese Plattformen nicht zweckentfremden und für das nutzen wozu sie gedacht sind! Also, schreib weiter was Dich bewegt und lass Dich nicht von ein paar Miesmacher daran hindern.
    So long!
    Simon

    Simon Hostettler

    8. August 2009 at 19:01


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