Otto Hostettler's Blog

Überflüssige Schilder: Die «Nicht-Verboten»-Kategorie

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Kein Zweifel, es gibt viele überflüssige Verkehrsschilder, deshalb möchte das Bundesamt für Strassen deren Zahl stark reduzieren. Ein schönes Beispiel findet sich beispielsweise hier.

Erstaunlich ist aber auch, was man ausserhalb der Strassen mit Schildern regeln kann. Es gibt die Kategorie der Verbote. Dieser Bereich ist endlos, das wohl bekannteste Verbot: «Betreten verboten» (macht auf Baustellen auch Sinn).

Per Schild kann man aber auch all das regeln, was NICHT verboten ist. Das macht zwar eigentlich keinen Sinn, ist dafür aber lustig. Denn hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Im Marzili (Bern) etwa regelt jemand, dass an einem bestimmten Ort das «Fussballspiel» NICHT verboten ist (danke Fabi, für das Bild, sensationell! übrigens: Fabi entdeckt immer wieder tolle Sachen. z.B. die Weihnachtsbeleuchtung von Arosa).

Item. In Anlehnung an dieses Schild im Marzili könnte man bei jeder Strassenkreuzung  «rechts abbiegen nicht verboten» signalisieren. Oder vor der Ampel: «bei Grün ist die Weiterfahrt nicht verboten». OK, wir wollen nicht grübeln. Das Bundesamt für Strassen hat es ohnehin schwer genug mit seinem Ziel, 20 Prozent der heute rund 800’000 Schilder abzuschrauben. Denn viele Tafeln stehen auf Kantons- oder Gemeindegebiet. Hier sind die Kantone oder die Kommunen zuständig. Die Absicht des Bundes bleibt also weiterhin eines: ein frommer Wunsch.

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Written by Otto Hostettler

26. August 2010 um 13:55

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