Otto Hostettler's Blog

Facebook führt Nutzer an der Nase herum

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Mit immer wieder neuen Änderungen gaukelt Facebook seinen Nutzern falsche Tatsachen vor. Viele erfahren gar nie, was ihre «Freunde» der Welt mitteilen.

Immer wieder neue Tools, Features oder Möglichkeiten schaltet Facebook auf seiner Plattform auf. Über viele dieser Neuerungen informiert der Konzern nur oberflächlich, unverständlich oder gar nicht. Das eine oder andere spricht sich dann im Netz umher, anderes bleibt unerkannt.

Beispiel eins: Die meisten Nutzer erfahren über viele ihrer Freunde nie etwas. Nicht etwa, weil diese nie etwas über sich in Facebook veröffentlichen würden. Sondern weil Facebook von sich aus entscheidet, welche Posts auf der Oberfläche eines Nutzers erscheinen soll. Priorität haben nämlich Posts von jenen «Freunden», mit welchen man in regelmässiger Interaktion steht. Sprich: Wer anderen ab und an einen Kommentar hinterlässt, erfährt auch von dessen Veröffentlichungen.

Statusmeldungen von Freunden, bei welchen man sich aber nie meldet, tauchen hingegen nie auf. Auch wenn man im realen Leben in noch so engem Kontakt steht. Facebook leitet aus dem Verhalten der Nutzer ab, wer angeblich ein tatsächlicher Freund ist und wer nicht.

Zurückzuführen ist diese Eigenartigkeit auf eine schon vor Monaten stillschweigend eingeführte Neuerung in den Standardeinstellungen zu «Neuste Meldungen / Hauptmeldungen». Wer die Meldungen von allen seinen «Freunden» lesen will – egal ob er mit ihnen über Facebook palavert – muss Folgendes ändern: Auf der Facebook-Seite bei der Bezeichnung «Neuste Meldungen» rechts davon das schwarze Dreickeck anwählen und Menü herunterklappen. –> «Optionen bearbeiten» auswählen, «Neuigkeiten-Einstellungen» ändern in «Alle deine Freunde und Seiten». Die Facebook-Standard-Einstellung lautet: «Freunde und Seiten, mit welchen du am häufigsten interagierst».

Beispiel zwei: Facebook hat kürzlich damit begonnen, die Profilbilder der Benutzer in Werbebotschaften einzubetten. So kommt es, dass auf der Facebook-Seite Ihrer «Freunde» plötzlich für ein Produkt geworben wird – mit Ihrem Bild dazu. Quasi als persönliche Empfehlung. Wer sein Bild nicht für die Werbung frei geben will, muss dies manuell ändern: Konto –> Kontoeinstellungen –> oben rechts Werbeanzeigen auf «niemand» stellen.

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Written by Otto Hostettler

11. April 2011 um 13:05

Eine Antwort

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  1. Danke!
    Wenn Sie nichts dagegen haben würde ich gerne diesen Beitrag auf meiner facebook- und wachsenlassen- Seite anzeigen.
    Mit freundlichen Grüssen!

    Rebecca

    11. April 2011 at 18:24


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