Otto Hostettler's Blog

Chat: Das sollten Kinder und Eltern wissen

with 40 comments

Tatort Internet: Viele Eltern sind sich nicht bewusst, was auf Chat-Plattformen alles abläuft.  Erschreckend viele User auf den Plauder-Plattformen wollen nämlich nur das Eine, wie eine Recherche zeigt. 

Das müssen Kinder und Jugendliche wissen, wenn sie im Internet/Chatplattformen surfen:

  • Bevorzugen Sie soziale Netzwerke, in denen sich Personen mit dem richtigen Namen zu erkennen geben (Facebook).
  • Meide anonyme soziale Netzwerke (z.B. Netlog)
  • Akzeptiere nur «Freunde», die Du auch wirklich kennst
  • niemals Namen, Adresse, Telefonnumern, Schulhaus etc bekannt geben.
  • Keine Nicknames verwenden, die Hinweise auf Alter und Geschlecht geben
  • Es geht niemanden etwas an, ob man alleine zu Hause ist
  • Keine Daten von Seiten herunterladen, die man nicht kennt
  • Auch Kinder dürfen unhöflich sein und einen Dialog stillschweigend abbrechen

Das müssen Eltern wissen, deren Kinder im Internet/Chatplattformen surfen:

  • Halten Sie Schritt mit dem Computer-/Internet-Wissen Ihres Kinds
  • Nehmen Sie sich Zeit, mit Kindern über Internet, Chat, Facebook, Netlog etc und die Unterschiede der Plattformen zu diskutieren
  • Chat-Verbot bringt nichts, es animiert Kinder, heimlich zu chatten
  • bei Kindern unter 12 Jahren gehört der PC nicht ins Kinderzimmer
  • Schaffen Sie sich Einblick in die Internetkommunikation der Kinder und Jugendlichen, lernen Sie chatten und erfahren Sie, welche Chaträume Gefahren bergen
  • Informieren Sie sich über Chat: http://www.fit4chat.ch (Angebot der Luzerner Polizei für Kinder, Eltern und Lehrpersonen)
  • Wird Ihr Kind im Internet (sexuell) belästigt, wenden Sie sich an http://www.kobik.ch (Meldeformular)
  • Lernen Sie Ihrem Kind, dass auch Kinder Nein sagen dürfen
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Written by Otto Hostettler

17. August 2011 um 14:06

40 Antworten

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  1. Zitat: „Wird Ihr Kind im Internet (sexuell) belästigt, wenden Sie sich an http://www.kobik.ch (Meldeformular)“

    Es wäre zudem wichtig, dass die Kinder lernen sich bei Belästigungen an die anwesenden Operatoren/Moderatoren zu wenden.

    Es wird immer wieder in Berichten (wie auch in der verlinkten Recherche) erwähnt, dass die Betreiber selten eingreifen würden was so nicht stimmt.
    Private Unterhaltungen dürfen aus rechtlichen Gründen von keinem Betreiber eingesehen werden.
    Wird eine Belästigung nicht bei einem Operator/Moderator „zur Anzeige“ gebracht wird folgerichtig auch nichts unternommen da der Fall nicht bekannt ist.

    Leute die nur auf das Eine aus sind und sogar Geld/Gegenstände anbieten, aggieren selten bis nie im öffentlich einsehbaren Raum!

    Die erwähnte Recherche ist dahingehend unvollständig und einseitig.

    Gargo

    25. August 2011 at 11:30

    • Ihren Hinweis, Belästigungen der KOBIk zu melden, kann ich nur unterstützen. Selbstverständlich könnten auch die Chatbetreiber bei KOBIK Meldung erstatten. Leider tun sie das fast nie.

      Zu Ihrem Vorwurf, der Artikel sei unvollständig und einseitig. Ja, leider ist er unvollständig. Ich hätte noch schreiben sollen, dass gesperrte User unter Angabe der gleichen Handynummer neue Accounts eröffnen können (bei Swisstalk). Also auch in diesem Bereich die Kontrolle mangelhaft ist. Ich hätte aber auch erwähnen sollen, dass Swisstalk einer Frau, die sich nach einer moderierenden Frau erkundigte, mitgeteilt wurde, es gebe unter den moderierenden nur Männer. Ich hätte aber auch ausführen sollen, dass die Altersangabe beim Benutzername ein völliger Witz ist, weil dies gar nicht kontrolliert wird. Weshalb ich das weiss? Weil zig User in ihrem Profil ihr tatsächliches Alter angeben, das vom offiziellen Alter teils stark abweicht. Und weil zig Nutzer (z.B. bei Swisstalk) ein Scherzalter angeben (85, 91, 100). Leider habe ich es ausserdem verpasst zu schreiben, dass auch die angeblich manuelle Kontrolle der Profilbilder nicht funktioniert (Swisstalk). Ansonsten wäre der nackte Hintern eines Users wohl kaum aufgeschaltet worden.
      Ja, leider wurde der Bericht aufgrund der Recherche einseitig. Die Mängel und Missstände sind zu stark gewichtet worden. Das trifft zu. Aber leider ist es nötig, weil viele Eltern schlicht nicht wissen, was ihren Kindern widerfährt, wenn sie sich in solchen Chatrunden einloggen.

      Otto Hostettler

      25. August 2011 at 13:32

      • „Aber leider ist es nötig, weil viele Eltern schlicht nicht wissen, was ihren Kindern widerfährt, wenn sie sich in solchen Chatrunden einloggen.“

        Die meisten Eltern wissen gar nicht dass ihre sprösslinge chatten bzw kümmern sich gar nicht darum, geschweige sie informieren sich, wie sich die Kinder verhalten sollten (meldung an einen Moderator).

        Man sollte auch mal die Eltern in die Pflicht nehmen, anstatt alles auf Chatbetreiber abwälzen.

        „Ich hätte aber auch erwähnen sollen, dass Swisstalk einer Frau, die sich nach einer moderierenden Frau erkundigte, mitgeteilt wurde, es gebe unter den moderierenden nur Männer.“

        Was hatt das mit dem Thema zu tun ? machen Männer einen schlechteren Job ? Sicher wäre es ausgewogener wenn es Moderatoren beiderlei Geschlechts hätte.

        „Ich hätte aber auch ausführen sollen, dass die Altersangabe beim Benutzername ein völliger Witz ist, weil dies gar nicht kontrolliert wird.“

        Klar jeder User kann irgendein Alter reinschreiben.
        Wie bitte will mann das kontrollieren ob es stimmt ? (bitte um konkrete umsetztbare Vorschläge anstelle immer nur vorwürfe)
        Das ist schlichtweg nicht kontrollierbar
        (sagen sie jetzt nicht mit kopie von ID, auch da kann nicht garantiert werden das es wirklich die ID der betreffenden Person ist)

        Mängel findet man immer wenn man will , und niemand ist perfekt, und wie der vorschreiber erwähnt hat ohne rückmeldung kann kein Moderator bzw Chatbetreiber was tun.

        Machen sie doch mal eine Umfrage bei Eltern ob sie wisses wo und wie Ihre Kinder chatten ,bzw wie sie sich verhalten,wenn sie belästigt werden und ob sie den Kindern zb auch sagen sie sollen es einem Moderator melden.
        Diese Ergebniss würde mich brennend interessieren.

        Anubis

        25. August 2011 at 21:07

      • ich gebe Ihnen recht, leider foutieren sich viele Eltern darum, was ihre Kinder im Netz machen. Sie wissen nur allzu oft selber nicht, wie sich ihre Kinder verhalten sollen. Leider liegen mir aber auch Beispiele von Usern vor, die sich bei Moderatoren beschwerten und in der Folge selber gesperrt wurden.
        Zur Kontrolle des Alters: ich glaube, es ist nicht an mir, Ihnen technische Möglichkeiten einer Kontrolle aufzuzeigen. Aber wenn man schon auf die Schnelle eine Hand voll User findet, die in ihrem Profil explizit schreiben, ihr Alter sei nicht XX wie beim Nickname angegeben, sondern YY, dann läuft definitiv etwas falsch. Diese Leute verstossen ja offentlichtlich gegen die AGBs und könnten ohne weiteres gesperrt werden.

        Otto Hostettler

        26. August 2011 at 11:40

      • Swisstalk, swisstalk, swisstalk.

        Was haben andere Plattformen für negative Beispiele?

        ein bemühter Moderator

        25. August 2011 at 21:32

      • Die Grundproblematik stellt sich bei allen Chat-Plattformen. Problematisch bei Chatmania ist beispielsweise, dass man sich nicht einmal mal registrieren muss, sondern direkt in den Chat einsteigen kann. Zudem ist die Differenzierung der verschiedenen Altersgruppen zwar gut gemeint. Unsere Testperson musste jedoch erkennen, dass offensichtlich diverse Nutzer gezielt den Teentalk auswählen, um sich so an junge Mädchen heranzumachen. Oder sie wählen alle Altersgruppen. Damit ist die Altergruppierung eigentlich überflüssig. Sollte es zutreffen, dass Chatmania die Protokolle von Dialogen mit möglichen strafbaren Handlungen an die KOBIK weiterleitet, wäre dies bemerkenswert. Das wird sich zweifellos in der Szene herumsprechen und so eine abschreckende Wirkung erzielen.

        Otto Hostettler

        26. August 2011 at 11:54

      • Haben sie denn mal probiert, zum Bespiel den #flirt50plus UND den #teentalk zu betreten? Ist es Ihnen gelungen?

        ein bemühter Moderator

        26. August 2011 at 18:49

  2. „Sollte es zutreffen, dass Chatmania die Protokolle von Dialogen mit möglichen strafbaren Handlungen an die KOBIK weiterleitet, wäre dies bemerkenswert. Das wird sich zweifellos in der Szene herumsprechen und so eine abschreckende Wirkung erzielen.“

    Es trifft zu dass chatmania Protokolle mit strafbaren dialogen bzw Handlungen ans KOBIK leitet.
    Dies wurde Ihnen auch explizit in einer Stellungnahme seitens chatmania schriftlich mitgeteilt !!

    Und die KOBIK geht denen Fällen falls strafrechtlich relevant , nach.

    Es ist in allem maase unfair dies jetzt so darzustellen als das chatmania nicht tut,

    Eine seriöserer rechereche Ihrerseits hätte das ja eigentlich klarstellen sollen, zb durch nochmalige rückfrage bei den verantwortlichen Personen.

    zudem wenn chatmania in erfahrung bringt das das angegebene alter im nick währen des chat sich als falsch rausstellt , werden diese Personen sehr wohl ausgeschlossen.

    Ich möchte doch schon sehr bitten es zu unterlassen , uns zu unterstellen das chatmania dieses nicht tut, und bei der Wahrheit zu bleiben, wie es ihnen in der Stellungnahme mitgeteilt wurde.

    Anubis

    26. August 2011 at 15:16

    • selbstverständlich machen männliche moderatoren ihren job genauso gut wie weibliche es tun (würden).
      aber, anders.
      ich chatte seit vielen jahren und mir ist immer wieder aufgefallen, dass die „schandtaten“ der männer (unter anderem auch ganz üble beschimpfungen) von männlichen moderatoren schnell mal als kavalliersdelikt durchgewunken werden. umgekehrt nicht. dass an meiner behauptung was dran sein könnte, zeigt ja auch
      die tatsache, dass weibliche vergewaltigungsopfer ausschliesslich von polizistinnen betreut werden. die
      vergangenheit hat gezeigt, dass weibliche opfer von männern oft nicht erstgenommen wurden oder noch übler, den opfern sogar eine gewisse mitschuld an der tat unterstellten.
      ich fände es ausgesprochen wünschenswert, wenn chatbetreiber auch weibliche moderatoren einsetzen würden um eine zu einseitige bedrachtungsweise der vorfälle zu verhindern. ich könnte mir auch vorstellen, dass junge frauen/mädchen sich einem weiblichen gesprächsparner eher anvertrauen würden.
      pubertierende reden in aller regel nicht gerne mit ihren eltern über das, was sie beim chatten so alles erleben. das besprechen sie im besten fall mit ihren kollegen und freunden. wenn eine 13 jährige ihren eltern
      einen dialog wie den von herrn hostettler publiziert, vorzeigen würden, müsste sie damit rechnen, dass man ihr das chatten (aus sorge) ganz verbietet und das wollen die jungen menschen natürlich auch nicht.
      den eltern bleibt nichts anderes, als die jungen menschen zu warnen. aber ganz viele eltern haben eben keinen blassen schimmer, was auf solchen plattformen abgeht.
      dahingehend finde ich artikel wie von herrn hostettler veröffentlicht als ausgesprochen wertvoll.

      chatterin

      27. August 2011 at 17:31

  3. Hallo Herr Hostettler,

    in der virtuellen Welt oder alles was damit zu tun hat ist eine eigene etwas kuriose Welt…

    Es gibt User die sich im Chat so geben wie sind dann haben wir die Sorte die aus sich rauskommen – da sie im realen Leben einfach zu grosse Probleme, Ängste und Sorgen haben und dann haben wir leider auch die Sorte an Personen die den Chat ausnutzen für Angebote etc die gesetzlich untersagt sind.
    Im Chat werden keine realen Namen genannt – und jeder der sich im Chat aufhält und oder damit sich mal etwas mehr auseinander gesetzt hat – weiss das.. (wir weisen auch extra in unseren Chatiquetten darauf hin – dies zu unterlassen – und andere Plattformen werden dies sicherlich genau so handhaben)

    Wenn Sie es also suspekt finden, dass sich Menschen nicht mit dem realen Namen bei Ihnen vorstellen, kann es vielleicht damit zusammenhängen, dass Sie ihr privat Leben geschützt haben möchten (besonders dann wenn noch Kinder und oder Frau/Mann im Spiel sind)

    Ob wir die einzige Plattform sind die mit dem Kobik zusammen arbeiten, mag ich nicht beurteilen, aber ich kann Ihnen sagen, dass Chatmania dies mit sehr viel Engagement und Zeitaufwand macht.

    Das die Chatplattformen von allen Seiten immer angegrifffen werden – daran haben wir uns ja zwischenzeitlich gewöhnt doch ich muss leider auch sagen, dass wenn jemand wie der Beobachter sich an dieses Thema setzt – dies mit etwas mehr Vielseitigkeit und Zeitaufwand machen hätte können – so wie ich es mir eigentlich vom Beobachter auch gewohnt bin.
    Auch ich bin leider zu dem Schluss gekommen, dass Sie sehr einseitig recherchiert haben.

    Und bei der ganzen Geschichte ist mir eigentlich eine Frage aufgekommen:

    – Wie lange und wie oft waren Sie denn eingeloggt ? Waren das Tage oder Wochen ? Ist Ihnen aufgefallen, dass User verwarnt, gekickt und oder auch gebannt werden, dass Minderjährige ab 22.00 Uhr zB aus dem Chat ausgeschlossen werden ? Diesbezüglich fehlen die Informationen eigentlich zur Gänze..
    Ist Ihnen überhaupt irgendwas positives im Chat aufgefallen ?

    Dass man es immer noch besser machen kann – das will ich nicht abstreiten – klar ist das möglich..

    Aber ich möchte hier einfach nochmals festhalten, dass wir alle Privatpersonen sind, die Ihre private Zeit dafür zu Verfügung stellen, um den Menschen die Möglichkeit zu schaffen sich miteinander zu unterhalten und Spass zu haben in der virtuellen Welt. Es gibt keine Bluewin mehr die Mitarbeiter dafür bezahlt – im Gegenteil ! Man investiert sein privates Vermögen um sowas auf die Beine zu stellen und am Leben zu erhalten.

    Und warum ? Um den Menschen eine Möglichkeit zu geben – abzuschalten – Spass und Freude zu haben mit diversen Persönlichkeiten aus der Schweiz und darüber hinaus.

    Es ist nicht immer alles nur schlecht im Chat – im Gegenteil !

    Dann möchte ich eigentlich noch was zum Kobik sagen. Chatmania hat bis dato gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht mit Kobik. Auch das ist eine Partnerschaft die wachsen muss und sich entfalten muss – und genau so wie Chatmania muss sich auch das Kobik an die geltenden schweizerischen Gesetze halten – und leider sind diese Gesetze nicht immer sehr Nutzer freundlich 😉

    Abschliessend: Man lernt schon in frühen Jahren dass es zu jedem Negative es auch immer etwas positives gibt ! Doch dies wurde in meinen Augen bei Ihrer Recherche total vergessen oder so ausgedrückt, dass es niemand verstanden hat 🙂

    Gruss
    toffifee

    toffifee

    26. August 2011 at 18:22

  4. Sorry aber ich kann das nid verstehen wieso man hier Chatmania und Swisstalk vergleicht? Diese zwei Chat’s sind extrem unterschiedlich.

    Chatmania ist ein IRC und dort is es üblich das man sich nid zwingend registrieren muss.. (wie bei bekannten IRC’s: Iz-smart, Freenode, Euirc, irc.icq und noch viele mehr.. ) aber Chatmania is das einzige grössere schweizer IRC das es überhaupt gibt.

    Es gibt keine 100% sicherheit, da man erst handeln kann wenn es schon passierte. Oder wer von euch kann Hellsehen? 😉 Sobald aber ne Info vorhanden ist wird gehandelt bei Chatmania. Nicht nur mit dem KOBIK sondern auch mit den Providern wird erfolgreich zusammen gearbeitet. Die Provider sperren dann auch User.

    Freundliche Grüsse

    aus der Ostschweiz 😉

    Piipsi

    26. August 2011 at 19:16

  5. „Wird eine Belästigung nicht bei einem Operator/Moderator „zur Anzeige“ gebracht wird folgerichtig auch nichts unternommen da der Fall nicht bekannt ist.“
    Im Swisstalk ist es leider so das, wenn man via Supportformulare verstösse meldet (auch wenn man den Dialog verlauf mitsendet) meistens nur die lapidare Antwort kommt: Sperr bitte einfach den entsprechenden User. Vieles was von den Swisstalk-Machern (oder Besitzern) Punkto Sicherheit und wie sie Handeln, entspricht oft leider absolut nicht der Wahrheit. Es wird tw. eher schönrederei betrieben als das wirklich gehandelt wird. Altersüberprüfung = null, wenn man klar nachweisen kann das jemand mit falschem Alter reg. ist und dies auch belegen kann, wird, wenn man es meldet nichts unternommen.
    Ich weiss von Usern /-innen, die wie ich selbst auch, seit sehr vielen Jahren dort Chatten, das sie schon vom Swisstalk klare Mails erhalten haben in denen ihnen geschrieben wurde, das man nicht auf ihre Meldung eingehen werde. Und das obwohl diese User nicht sinnlos jede Kleinigkeit meldeten sondern immer nur klare gröbere Verstösse. Doch wurde das den Betreibern wohl zu viel so das sie einfach nicht mehr darauf eingehen. Da kann von Seiten des Betreibers eher nicht mehr von: wir dun immer etwas wenn es gemeldet wird, gesprochen werden. Es gibt einen Moderator im ST der super reagiert, sich mühe gibt und auch Handelt. Es wirkt jedoch oft wie wenn er auf verlorenem einsamen Posten agiert.
    Ich selbst bin User seit es den ST gibt und habe schon einige höhen und tiefen des ST erlebt und bin eher traurig über die Entwicklung der letzten Zeit.

    alt-user

    26. August 2011 at 20:54

    • alt-user, ich kann deine erfahrungen mit swisstalk nur bestätigen.
      als erfahrene chatterin hab ich gelernt mich zu wehren. d.h. ich hab auf angriffe und üble beschimpfungen seitens hemmunsloser chatter RE-agiert. mit dem resultat, dass ICH (frau) gesperrt wurde.
      daraufhin hab ich mich irgendwann beim support beschwert, ihnen sogar kopien der beschimpfungen (die ich hier nicht wiederhohlen möchte, weil sie so schlimm sind) gesandt.
      ihre antwort: ich soll mir doch bitteschön eine andere plattform suchen. garniert mit pseudo-juristischem geschwätz.
      beim wiedereinloggen durfte ich feststellen, dass die männer, die übelst beschimpft haben munter weiter plappern und andere beschimpfen durften.
      d.h. soviel wie, dass die betreiber von swisstalk ihre sorgfältig aufgestellten regeln selber nicht einhalten.
      gesperrt wird willkürlich (und vor allem die kritiker) und mit sicherheit nicht konsequent gegen die verstösse der AGB.

      chatmania scheint mir, beschäftigt auch weibliche moderatoren. sehr gut.
      und nimmt den artikel und die kritik als anlass es noch besser zu machen, super!
      im gegensatz zu swisstalk.
      chatmania scheint erkannt zu haben, dass der gute ruf einer plattform schlussendlich auch den plattform-betreibern dient.

      chatterin

      29. August 2011 at 17:51

      • Liebe Chatterin

        Ich kann Ihrem Bericht vollstens beipflichten. Die Regeln werden von den Moderatoren selbst nicht eingehalten und es wird nicht über Gerechtigkeit nachgedacht sondern der Kritiker wird stumm geschaltet.
        Die AGB’s sind dafür da die Betreiber vor Verantwortung zu schützen, die User selbst stehen mehr und mehr im Regen, obwohl sie es sind, welche den Chat mit Leben versorgen.
        Es scheint mir ein aussichtsloser Kampf zu sein und mir scheint tatsächlich, dass der User die Plattform wechseln sollte, wenn er sich mit den Methoden des Betreibers nicht mehr identifizieren kann. Denn sonst
        kann man irgendwann in der Reihe seiner eigenen Ver-Bannungen Schlange stehen.

        Herzlich
        Eine Chatterin

        fragile.eggshell.mind@gmail.com

        28. Februar 2012 at 22:21

      • Du sprichst mir aus dem Herzen liebe Chatterin.
        Vor ein paar Wochen wurde ich wieder gesperrt. Zum vielleicht 15 mal!!
        Ich hab wie meistens nachgefragt, was denn diesmal Stein des Anstosses gewesen sein könnte (ich kam nicht drauf) und wie gewohnt, keine Antwort bekommen. Ich muss dazu erwähnen, dass ich während der Zeit als Cablecom den Chat betrieb kein einziges mal gesperrt wurde, aber den neuen Chatbetreibern
        ich seit langem ein Dorn im Auge bin. Weil ich eben auch wage, sie zu kritisieren WIE sie den Chat betreiben.
        Mehrmals hab ich den Chatbetreibern geschrieben, dass ich doch eine völlig harmlose Person bin, keiner Fliege was zu leide tue und nicht einen Funken kriminielle Energie besitze. (wenn ich aber von geschwätzigen, dominanten, unflätigen Machos angegriffen werde, weiss ich mich zu wehren) Dass sie doch ihr Augenmerk bitte vermehrt auf die von Herrn Hostettler erwähnten Übeltäter im Chat richten sollen. Pädophile die ungestört auf Mädchen und Jungenfang gehen können. z.b.
        Ich bin eine schon ziemlich „reife“ Schweizerin. Zu meinem grossen Glück in einem Land aufgewachsen wo
        die freie Meinungsäusserung gilt. Und davon mache ich auch Gebrauch. Immer. Auch wenn’s nicht ankommt.
        Wenn man in einem Chat (im Pinboard des Swisstalk kann man in verschiedenen Foren seine Meinung zu ganz unterschiedlichen Themen kundtun). gesperrt wird, weil man eben dies tut, fühl ich mich ins Mittelalter oder in ein arabisches oder südamerikanisches Land (zurück)versetzt. 😦

        Wo leben wir hier? Hab ich die beiden Chatbetreiber auch gefragt?
        In Syrien, in Russland, in China? In einem von Dikatatoren geprägten Land? Wo man Menschen nach belieben Mundtot machen kann indem man sie einfach einsperrt, foltert, ihnen droht?
        Nö, Chatbetreiber habens leichter. Sie klicken den Sperrknopf und die Kritiker sind ausgeschaltet.
        Supi.

        Nun denn, die Meinungen gehen da weit auseinander. Manche Chatter, mit denen ich eben dies Thema besprochen habe, meinten der Swisstalk sei ein „Privat-Club“. Die Besitzer dieses Clubs können rausschmeissen, wer immer ihnen nicht genehm ist.

        Ich seh das ein bisschen anders.
        Ein privater Club nimmt nur Neu-Mitglieder auf, von denen sie überzeugt sind, dass sie in den Club passen.
        Da wird vorab geprüft und erst dann aufgenommen.

        Im Swisstalk aber kann sie JEDER anmelden. Swisstalk gehört Privatpersonen, ist aber trotzdem „öffentlich“.

        Mich nähm natürlich schon wunder ob, wenn ich mich ans Gleichstellungsbüro wenden würde, dieses willkürliche Sperren von vorlauten Frauen, die sich trauen Ihre Meinung zu schreiben, die sich trauen sich zu wehren, gut geheissen würde?

        Unterm Strich stellt sich mir nur die Frage: Lohnt sich der Aufwand?

        Wozu das alles?

        In meinem privaten Umfeld hat die Diskriminierung von Frauen nur noch in einem kleinen Feld platz.
        Als „reife“ lebenserfahrene und emanzipierte Frau pflege ich Umgang mit ebensolchen Männern und nicht mit rotznasigen, Möchtegernmachos die den Swisstalk betreiben.

        chatterin

        1. März 2012 at 21:20

  6. Ich bin auch ein *Alt User* vom Swisstalk, das schon zu Zeiten *Ruudi*, doch was dieser *alt-user* hier behauptet entspricht absolut nicht der Wahrheit. Verstösse gegen die Nutzungsbestimmungen wird nach Verwarnung dieser, bei Wiederholung temporär Gesperrt/ oder Permanent Gesperrt, je nach nicht einhalten der AGB’s und Nutzungsbestimmungen. Es stimmt, ein User kann auch Sperren, wie es auch noch die Chat-Einstellungen gibt, die wurden extra eröffnet, damit UserInen nicht im Ptivat belästigt werden können. Nur nutzen müsste man die.
    Auch wird seit Jahren mit dem KOBIK zusammen gearbeitet. Da ich selbst vor ein paar Jahren, beim KOBIK mich gemeldet habe, wegen eines Users, mit zusammenarbeit des Swisstalk Betreibers.
    Haben den Berichts vom Beobachter gelesen und frage mich wirklich, was dieser Herr Otto Hosttetler gegen diese Plattform hat. Da etliches sehr undurchsichtig geschildert wurde, in seinem Bericht. Auch weiss jedes Kind, dass Belästigungen nur zu Kopieren an den Moderator zu schicken sind, wie auch ein extra Raum für Jugendliche vorhanden ist *youthTalk* vorhanden ist. Der für User über 20 Jahren nicht ersichtlich ist. Auch werden Jugendliche unter 16 Jahren den aufenthalt im swissTalk Raum nach 22 Uhr verboten und das wird auch Kontrolliert.
    Auch sind es meistens Fake’s, die sich im Chat als 12-16Jährige Anmelden, Also, was soll die ganze hetzerei?

    Wo sind denn die Erziehungsberechtigten? Wo die Verantworung für Ihre Kid’s?
    Nicht das Internet ist schlecht, sondern die, die sich eigendlich damit befassen sollten, wo sich die Jungmanschaft so herumtreibt.
    Doch es ist wohl so, wie das die meisten User sehen, dass da mal ein Ferienloch gestopft werden musste.

    Alt-Userin

    29. August 2011 at 16:31

  7. „was dieser *alt-user* hier behauptet entspricht absolut nicht der Wahrheit. Verstösse gegen die Nutzungsbestimmungen wird nach Verwarnung dieser, bei Wiederholung temporär Gesperrt/ oder Permanent Gesperrt, je nach nicht einhalten der AGB’s und Nutzungsbestimmungen.“
    Tut mir leid das ich da ganz klar wiedersprechen muss. Ich behaupte das auch nicht einfach ins blaue hinaus sondern habe dafür sogar Belege welch auch dem Beobachter vorliegen.
    Das von „chatterin “ (29.08.11 17.51) geschriebene kann auch ich bestätigen. Man wird aufs übelste beleidigt, erlaubt sich dann, wenn es einfach reicht, eine Retourkutsche, wird man selbst umgehend verwarnt und gesperrt. Die die das Ausgelöst haben agieren hingegen munter weiter.
    Was nutzt es wenn unter 16-jährige ab 22 Uhr vom swisstalk verwiesen werden? Nichts den das hat sich längst rumgesprochen. Dehalb haben sich einige längst einen Nick zugelegt der ein falsches Alter angibt.
    Wenn der ST bei kentniss von falschen Altersangaben handeln würde, was ich bisher leider noch nie erlebt habe, währen die ST-Betreiber wohl etwas glaubhafter. Es gibt aber leider zu vieles das belegt, das nicht so gehandelt wird wie die Betreiber vom ST vorgeben wollen

    alt-user

    29. August 2011 at 20:49

  8. Ich hoffe, dass Du *alt-user* und *chatterin* durch diesen Vorfall nicht mehr im Swisstalk seid und Ihr für eine Plattform gefunden habt, die 100% sicher ist und sich keine Minderjährige Anmelden können.Um das ging es doch im Beobachter und nicht um streitereien unter den 30 oder 40 Jährigen, die nicht fähig waren, Ihre streitereien selbst zu tilgen (traurig).
    Es ist immer wieder toll, wie sich gewisse äussern und sich trotzdem immer wieder Einloggen. Da hat sich in all‘ den Jahren nichts geändert. Auch *Stänkerer* gab es immer.
    Kenne andere Chats nicht, für mich gibt und bleibt es *der SWISSTALK*.

    Alt-Userin

    29. August 2011 at 22:30

    • Ein gutes Beispiel dafür wie der Swisstalk handelt. Ist etwas nicht genehm soll der User gefälligst gehen. Wer Kritik übt und wenn sich auch noch so begründet und belegbar ist, wird der User der Türe verwiesen.
      So kann man selbstverständlich auch handeln und das ist es doch was angeprangert wird. Der ST tut kaum etwas, hält sich selbst eher selten an die eigenen AGB’s und wer darauf hinweist wird rüde abgefertigt
      Dem Swisstalk würde es gut anstehen, auf Kritik besser einzugehen, die Misstände die belegbar sind zu beseitigen. Die Beispiele von mir und Chatterin, zeigen doch nur auf wie der ST handelt. Den auch hier behauptet der ST stets, das man gegen solche vorgeht. Fakt ist, ob es den Betreibern passt oder nicht, das ein sehr grosser Teil an Meldungen nicht ernst genommen wird und kaum wirklich gehandelt wird.
      Richtig es geht dem Beobachter nicht um Streitigkeiten unter Erwachsenen sondern, wie ich es bisher verstanden habe unter anderem auch darum das es Missstände gibt, wo der ST wohl behauptet das sie einschreiten wenn sie von solchen erfahren. Nur die Erfahrung zeigt das dies der ST nicht tut. Das aufzuzeigen dazu kann man auch gut die Beispiele die hier schon erwähnt wurden beiziehen, den auch diese sind Belege für das nicht handeln .
      Man kann teilweise nur noch den Kopfschütteln.

      alt-user

      29. August 2011 at 22:50

  9. ist ja nett wenn alt userin ihren swisstalk verteidigt.
    nur, dass halt die recherchen des herrn hostettler und die erfahrungen von mir
    und alt-user eine ganz andere faktenlage darstellen.

    ich find’s schade, dass die swisstalkbetreiber jede kritik und auch das aufzeigen von sicherheits-
    mängeln von sich weisen, sogar mit sperrungen „belohnen“. die stellungnahme der swisstalkbetreiber im swisstalk zeigte deutlich, dass sie nicht gewillt sind, irgendwas zu verbessern. den artikel viel mehr als persönlichen angriff werten. leider. schlussendlich ginge es ja darum jugendliche/kinder vor pädosexuellen und kinderpornographiehändlern zu schützen.
    durch den artikel im beobachter werden eltern darauf aufmerksam gemacht, was in chats so alles abgeht und worauf man achten sollte. wenn eltern sich nicht in chats tummeln, wie sollten sie denn über-
    haupt wissen oder auf die idee kommen, was da so alles läuft.

    diesbezüglich noch mal ein lob an chatmania. mir scheint, sie haben erkannt, dass kritik auch
    anregung sein kann. anregung fehler und sicherheitsmängel in zusammenarbeit mit journalisten auszumerzen oder zu verbessern.

    chatterin

    30. August 2011 at 09:27

  10. @ *chatterin* willst Du mit Deiner letzten Aussage behaupten, Swisstalk würde Pädos schützen?

    Das die Swisstalkbetreiber keine Kritik vertragen würde, stimmt so wirklich nicht. Doch der Ton macht die Musik.

    Doch wer *stänkern* will, findet bekanntlich immer einen Grund.

    Alt-Userin

    30. August 2011 at 16:59

    • Unbegreiflich wie resistent der ST ist, es geht nicht um einfach mal so stänkern, sondern um klare belegbare Fakten!

      alt-user

      30. August 2011 at 17:00

  11. Ich bin schon ziemlich im Swisstalk und wurde auch schon asufs übelste beschimpft.Habe dies dann weiter geleitet an den Support mit dem Protokoll des Gesprächs was dann zur Folge das der oder die Andere sofort gesperrt wurde.
    Ich finde wenn das der Teilnehmer/in nicht selber dem Support meldet wie soll man das dann verfolgen können.
    In Medien Tv wird ja auch immer davor gewarnt dass die Eltern mal mehr darauf achten sollten in welchen Interentportalen sich ihre Kinder sich so aufhalten.

    alt user

    30. August 2011 at 16:59

    • Passt wohl auch, das gerade jene welche die ST-Fahne hochhalten, hier Nicknamen wählen, welche es hier in gleicher oder fast gleicher Form schon gibt. Was bezweckt ihr dam it, ausser interessierte Leser zu verwirren und im grunde nur damit aufzuzeigen das dem T sonst nichts mehr einfällt ?
      könnt ihr euch nicht klar abgrenzen? schade um die diskussion hier !

      alt-user

      30. August 2011 at 17:15

  12. „willst Du mit Deiner letzten Aussage behaupten, Swisstalk würde Pädos schützen?“

    @ alt-userin

    indirekt natürlich ja.
    zum einen haben sie in ihrer stellungnahme deutlich gemacht, dass sie keine kritik dulden, zum anderen dem journalisten unterstellt, dass er mit seinem artikel lediglich die „saure-gurke-zeit“ füllen wollte.
    swisstalk wird von den neuen betreibern (bis vor zwei jahren war cablecom inhaberin) nicht zum spass betrieben, auch nicht um allen usern die gerne chatten oder diskutieren eine freude zu machen, sondern um mit werbeeinnahmen geld zu generieren.
    umso weniger verstehe ich die haltung der betreiber. gerade ihnen müsste alles daran liegen, den bis anhin „guten“ ruf des talks zu bewahren.
    was, wenn sich in pädokreisen rumspricht, dass der ST ein idealer tummelplatz zum anwerben von mädchen und buben darstellt?
    was wenn kunden und potentielle auch davon erfahren?
    tja.
    all das hab ich den swisstalk-betreibern auch schon geschrieben.
    resultat: ich wurde zur persona non grata erklärt. 🙂

    d.h. ich werde gesperrt, sobald ich piep schreibe. manchmal auch während ich drei wochen in den ferien weilte. also unmöglich gegen irgendwas verstossen konnte.
    die tatsache, dass ich mich immer wieder von demselben compi einloggen kann, stellt übrigens auch einen sicherheitsmangel dar, zumal die ST-betreiber und ihre admins ja alles geben um mich schandmaul und kritikerin fernzuhalten. und was ich kann, können pädos schon lange.

    alt-userin, ich hab selber zwei söhne, die inzwischen zum glück aus dem gefährlichsten alter raus sind.
    aber allein die vorstellung pädos hätten sich ungestört an sie ranmachen können lässt bei mir keine guten gefühle aufkommen.

    chatterin

    30. August 2011 at 19:08

  13. „Unbegreiflich wie resistent der ST ist, es geht nicht um einfach mal so stänkern, sondern um klare belegbare Fakten!“

    genau
    @ alt-user

    es geht nicht ums stänkern sondern um den schutz von kindern. selbst wenn sie heute manchmal als frühreif und abgebrüht erscheinen, sie sind es in aller regel nicht.

    chatterin

    30. August 2011 at 19:22

  14. apropos weibliche moderatoren.

    ST gibt jetzt unter swisstalk-news an, auch weibliche moderatoren zu beschäftigen.
    das war bis vor kurzem definitiv nicht der fall.
    sollte der artikel im beobachter dazu beigetragen haben, die ST-betreiber zu einem umdenken zu bewegen,
    dann ist das mehr als ich mir zu erhoffen wagte.

    chatterin

    1. September 2011 at 13:23

    • Nebenbei: Bei Chatmania sind seit einiger Zeit auch Frauen im Team.

      Otto Hostettler

      1. September 2011 at 13:57

      • genauer gesagt , bei chatmania hat es schon IMMER weibliche und männliche moderatoren !!

        Anubis

        1. September 2011 at 19:46

      • Guten Abend Herr Hostettler

        Ich konnte lesen, auf wie viel Kritik Sie gestossen sind von Seiten der Betreiber. Damit war natürlich zu rechnen.
        Zu Ihrer Ergänzung, dass nun weibliche Moderatoren in der Chatmania eingesetzt werden, muss ich leider sagen, dass sich da nichts weiter ändern wird, denn es sind Laien welche man in den Dschungel schicken will.
        Wenn selbst geschultes Personal mit dem Ausmass überfordert ist, wie will eine unentgeltlich eingesetzte Hobby-Moderatorin Einblick gewinnen können?
        Es wäre naiv dies von einem Chatbetreiber ernsthaft zu verlangen. Sie können dem gar nicht wirklich nachgehen. (Haben sie mal die AGB’s durchgelesen?)

        Teenager (die es natürlich zu schützen gilt) wie auch Erwachsene sind Gefahren ständig ausgesetzt.
        Man liest und hört immer wieder, wie geschickt vorgegangen wird, um das Vertrauen zu gewinnen.
        Als Eltern liegt es an uns, die Kinder aufzuklären und zu beschützen. Die Betreiber haben keine Ahnung und möchten sich da auch lieber heraushalten, dazu haben sie sich mit allen möglichen Klauseln versichert.

        Ihr Engagement ehrt Sie und ich kann Sie gut verstehen.
        Bleiben Sie weiterhin am Ball, und lassen Sie nicht locker.

        Alles Gute

        C.C.

        fragile.eggshell.mind@gmail.com

        28. Februar 2012 at 22:34

    • Das Swisstalk keine Frauen als Moderatoren beschaeftigt ist schlicht gelogen. Ich habe damals fuer die Firma cablecom u.a. die Moderatoren ausgewaehlt und von Anfang an waren Frauen mit dabei.

      ToM201

      2. September 2011 at 07:59

      • Danke für Ihre Informationen. Leider haben sich offensichtlich die Zeiten geändert. Als sich neulich eine userin im ST-Chat explizit nach einer Moderatorin erkundigte, hiess es, es gebe keine.

        Otto Hostettler

        2. September 2011 at 16:03

  15. ja, ToM201

    bei cablecom haben moderatorinnen gearbeitet. ich hab selber mal mit einer gechattet.
    das ist aber lange her.
    (zu dieser zeit wurde ich (frau) auch kein einziges mal gesperrt)

    aber hoffen wir jetzt einfach mal, die neuen ST-betreiber sind ein bisschen schlauer geworden und
    beschäftigen inzwischen auch weibliche modis. sollte eigentlich eine selbstverständlichkeit sein.
    (ich finds raus. irgendwann ;-))
    die gründe die unbedingt dafür sprechen, hab ich weiter oben erwähnt.

    mir scheint, die neuen ST-betreiber legen allergrössten wert auf die technischen belange und
    das reibungslose funktionieren des talks. das ist ausgesprochen löblich. der ST funktioniert ja auch
    bestens. trotzdem sollte dabei das menschliche nicht vergessen gehen.
    mit dem betreiben einer chat-plattform übernehmen die besitzer auch eine gewisse verantwortung.
    die jetzigen chat-betreiber sehen ihre plattform (aus meiner sicht) so quasi als ihren privaten club, bei dem SIE allein entscheiden, wer sich da tummeln darf und wer nicht. kritiker werden ganz einfach mundtod gemacht. gelöscht.
    so einfach ist das aber nicht.
    bei einem echten, privaten club werden die
    mitglieder zum VORAUS auf herz und nieren geprüft, bevor sie aufgenommen werden.
    bei ST kann sich aber jeder einloggen.

    bei erwachsenen menschen muss man davon ausgehen, dass sie wissen was sie tun und dann
    für ihr handeln auch selber verantwortung übernehmen (sollten).
    minderjährige, kinder aber brauchen schon noch die „schützende“ hand der erwachsenen.
    das betrifft eltern, erzieher, politiker und auch chat-betreiber.

    chatterin

    2. September 2011 at 21:25

  16. Nun ja dieselbe person ist immernoch moderator. Nimmt mich echt mal wunder woher hier gewisse leute ihre infos beziehen, da wird sich doch was aus den fingern gesaugt das es kracht.

    Den rest des posts mag ich nicht kommentieren, ueberleg dir selbst eine antwort dazu. es nervt mich tierisch, da reissen sich leute den a*** auf uf fuer nichts und wiedernichts und am ende werden einem noch irgendwelche unwahrheiten in den mund gelegt. Das geschreibsel von wegen alter pruefen etc ist voellig realitaetsfremd und das sollte auch jedem klar sein. Soll man nun alle internerauftritte nur noch per passkopie zugaenglich machen ? Echauffiert ihr euch dann von wegen datenschutz ? Ich sehs schon ‚ich will doch nur chatten und jetzt wollen die meinen audweis, skandal!‘

    ToM201

    6. September 2011 at 18:07

    • Cablecom hatte einige Zeit bevor sie den Chat „verkauft“ hatten, alle Moderatoren pauschal rausgeworfen. Der Chat lief danach einige Zeit ohne jegliche Moderation. (Damals wahr ein Tom für die Moderatoren zuständig! Ich kannte einen der Moderatoren persönlich und hab das ganze dadurch „hautnahe“ mitbekommen) Mag ja sein das jemand aus dem „alten Team“ von den jetzigen Betreibern wieder eingestellt wurde. Das ganze ändert aber nichts am gesammt verhalten der jetzigen Betreiber.
      Eine Altersprüfung ist auch nicht realitätsfremd. Es gibt einige grosse Plattformen die solches seit langem ohne Probleme durchführen. Das selbe gilt auch für die Überprüfung ob der User w oder m ist. Alles heute mit wenig Aufwand machbar.

      Name-Egal

      6. September 2011 at 19:37

    • vergiss es ToM201

      da wird nichts aus den fingern gesaugt. warum ich mir anmasse ein urteil abzugeben?
      weil ich seit ungefähr zehn jahren chatte. die meiste zeit davon im ST.

      würde ich gerne schreiben und wär ich sowas wie schreibbegabt, könnte ich in die tasten hauen und ein buch schreiben.
      ein lustiges, spannendes aber auch abstossendes buch.

      bist du selbst moderator oder chat-betreiber, dass du dich derart enervierst?
      ihr reisst euch den a….. auf für nichts und wieder nichts?
      natürlich nicht.
      moderatoren geben offensichtlich alles, aber eine gewisse kritik und hinweise auf schwachstellen könnten auch als ansporn
      betrachtet werden es noch besser zu machen. anstatt nur als angriff und negativ-kampagne.

      chat-betreiber und moderatoren können es niemals allen recht machen selbst wenn sie sie noch so sehr bemühen. ganz klar.
      aber keiner weiss wohl besser als die moderatoren, dass menschen, die sich in einer vermeintlichen anonymität glauben
      jede hemmung, jeden anstand verlieren.

      in diesem artikel geht es ausschliesslich um junge menschen. kinder.
      (erwachsene menschen müssen selber wissen, auf was sie sich einlassen wollen.)
      er weist darauf hin, was in chats so alles abgeht und wie eltern ihre kinder oder die kinder sich selber schützen oder wehren können.
      ich erachte dies als ausgesprochen wichtig, weil viele eltern nun mal keine ahnung haben, was da abgeht oder gar nicht auf
      die idee kommen, dass ihre kleine, ihr kleiner im „zarten“ alter von 11, 12, 13 jahren schon mit doppelt und drei, vierfach so alten pädos
      solche „gespräche“ führen.

      chatterin

      6. September 2011 at 19:44

      • danke für deinen beitrag, Name-Egal

        du bestätigst damit all meine beobachtungen der vergangenen jahre.

        chatterin

        7. September 2011 at 13:01

  17. ich hab mich zwischenzeitlich ein wenig bei chatmania umgesehen.

    swisstalk und chatmania. das sind welten.

    bei chatmania wird bei „über uns“ und den infos für neulinge darauf hingewiesen, dass sich in einem
    chat halt leider auch leute mit krimineller energie tummeln. eltern und jugendlichen wird gleich-
    zeitig beschrieben, wie sie sich wehren und an wen sie sich wenden können.
    vorbildlich.

    ausserdem fand ich es bemerkenswert, wie chatmania mit dem artikel im beobachter umging.
    sie gaben an, dass sie alles machbare und mögliche tun um missbräuche zu verhindern.
    dass sie weiterhin bemüht sein werden, solche zu verhindern und dass sie natürlich auch auf
    hinweise und meldungen von eltern und jugendlichen angewiesen sind.

    ganz anders die betreiber des ST. 😦
    sie empfanden den artikel als „kampagne“ gegen den swisstalk.
    wozu das gut sein sollte, wissen die götter!

    der artikel machte unwissende, unerfahrenen eltern und kinder/jugendliche darauf aufmerksam, was in chats so alles abgeht. eltern die sich selber noch nie in einem chat aufgehalten haben, können sich in ihren kühnsten phantasien oft nicht vorstellen, was sich da so alles tummelt.
    perverse und kriminelle jeder couleur. (auch der nette nachbar von nebenan).

    darum möchte ich abschliessend noch einmal erwähnen, dass ich den artikel als sehr wertvoll betrachte und hoffe, dass möglichst viele eltern, lehrer, erzieher und kinder/jugendliche ihn gelesen haben.

    chatterin

    23. September 2011 at 21:14

  18. @ die chatterin, vom 1.3.2012

    Sie haben leider Recht. Hier liegt ein Fall von übelstem Machtmissbrauch vor. Wie Sie fand ich mich neulich „in China“ wieder; keine Redefreiheit, keine freie Meinungsäusserung. Kritik wird mundtot gemacht, indem man für unbestimmte Zeit von der Bildfläche wegradiert wird.
    Es ist tatsächlich so, dass diese öffentlich zugänglichen Chats wohl mehr und mehr zu Privat-Sessions verkommen.
    Und somit ist auch gleich Herrn Hostettlers Anliegen vom Tisch. Denn der Horizont der Betreiber und seiner einstudierten Handlanger ist hinreichend eingeschränkt, dass nirgendwo was passieren wird.

    Ich kann Ihnen und mir demnach nur raten, die hauseigene Bibliothek aufzustocken und somit tatsächlich etwas lernen zu können 🙂

    Herzliche Grüsse
    C.

    fragile.eggshell.mind@gmail.com

    2. März 2012 at 23:59

  19. Hi C.

    das schöne ist, dass das eine das andere nicht ausschliesst. 🙂
    ich lese extrem gerne und viel.
    querbeet.
    und so kam es das eine oder andere mal vor, dass ich texte die chatter als die ihrigen verkauften
    als schon mal gelesen wiedererkannte. hmmmm…….irgendwo, hab ich doch diesen text oder zumindest den inhalt, das gedankengut, schon mal gelesen.
    der text, das gedankengut war schlicht und ergreifend geklaut.
    supi.
    ähnlich dem herrn von und zu guttenberg, der frau koch usw., die sich ihre doktorarbeiten schreiben liessen.

    aber damit macht man sich natürlich keine freunde. ggg.
    wer lässt sich schon gerne blossstellen?

    wie dem auch sei. „Und somit ist auch gleich Herrn Hostettlers Anliegen vom Tisch. Denn der Horizont der Betreiber und seiner einstudierten Handlanger ist hinreichend eingeschränkt, dass nirgendwo was passieren wird.“

    du bringst es auf den punkt!
    vielleicht logge ich mich irgendwann wieder ein. einfach um zu schauen, ob sich irgendwas geändert hat.
    um herauszufinden ob es inzwischen weibliche moderatoren gibt, die diesem, unter den neuen besitzern eingebürgerten macho-club eine wende geben könnten.
    die hoffnung stirbt zuletzt.:-) wenngleich sie in diesem fall nur noch gering ist. ein club, eine firma ist immer nur so gut wie ihre chefs.
    die wirklich leidtragenden sind die unbedarften, neugierigen jungen menschen die sich von pädophilen
    anmachern verleiten lassen.
    pädophilen anmachern, die man in diesem macho-club ungestört gewähren lässt.

    liebe grüsse

    a.

    chatterin

    16. März 2012 at 23:50


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